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Ecomela La Carnica, Beispiel von Unternehmertum in den Bergen

Ein junges Betrieb, das sich auf alten Konzepte lehnt und Verzegnis als Hauptsitz ausgewählt hat, weil hier man immer Apfelwein erzeugt hat. Neben der Technologie für die Produktion des Apfelweines, des Apfelsaftes und des Essigs, die einzigartig sind, Elisio und Franco Da Pozzo haben alle die Werkzeuge und Geräte für die Verarbeitung, die sich noch in den Dachboden der Häusern von Verzegnis befinden, vor allem bei Rico Zanier, der letzte im Dorf, der Apfelwein noch macht, und haben ein Museum für den Apfelessig geöffnet. Der Apfelsaft, der Ecomela La Carnica berühmt macht, ein Betrieb, das sein Produkt in Österreich (die Heimat dieses Getränkes) mitgebracht hat und mit beiden Händen volle Siege und Bescheinigungen zurückgefahren sind: Silber- und Bronzemedaillen bei der Apfelsaftprämierung in Sankt Paul im Lavanttal (Kärnten) im Jahr 2002, Gold, Silber und Bronze für die Säfte in diesjähriger Edition, die immer in Sankt Paul stattgefunden hat. Außer diese Preisen, Ecomela hat im 2003 zwei Gold- und eine Silbermedaille für den Apfelsaft für Dritten. Aber das wichtigste Gold, im 2003, war für die lokale Varietät, das Silber für die „Golden Casa“ und das Bronze für die „Golden Delicious“. Man muss die Goldmedaille der Handelskammer im 2001 und die Qualitätsbescheinigung bei der 33. Regionale Apfelausstellung für den Apfelwein mit besprechender Bronzemedaille im 2002 nicht vergessen. Auch die Bescheinigungen auf den Fachzeitschriften fehlen nicht. Grant Gourmet hat dem Ecosidro di Carnia, das mit dem Apfelwein aus Kampanien konkurriert, ein wichtiges Artikel gewidmet und war in der nationalen Liste der Agrarerzeugnisse, vom offiziellen Gazzetta della Repubblica Italiana im Jahr 2000 publiziert, anerkannt. Ecomela stellt sich, gemeinsam mit dem Produkten aus Welsch- und Südtirol, als eine Marktnische für die Produktion dieses „Nektar“, von heller Farbe, der der Geschmack der Frucht völlig behält. Auch die ersten Ansätze mit der Restaurantwelt ist interessant: „Da Toni“ in Gradiscutta nutzt den Apfelwein, Daniele Cortiula, der Erbe von Gianni Cosetti, beim Kursaal in Sauris präsentiert eine Bayerische Creme mit Äpfel und Apfelsaft mit Blätterteig. Elisio und Franco haben auch die Geschichte der Herkunft des Essigs gefischt und auf den Apfelessig setzt Ecomela La Carnica um mehr Erfolg zu bekommen. Man kennt den Essig schon seit 10.000 Jahren. In einigen ägyptischen Vasen wurden Spuren von Essig gefunden. „Am Anfang – berichtet Elisio Da Pozzo- war als bitteres Getränk genutzt, mit Wasser verdünnt, ganz erfrischend.“ Der Essig wurde auch als Medizin und Putzmittel benutzt, aber die häufigste Nutzung finden wir in der Küche. Die Rezepte von Apicius, im alten Rom, beweisen die Nutzung des Acetum. Hippokrates hat den Essig als Medizin gegen die Lungenkrankheiten und für die Heilung der Wunden. Im 1700 war gegen die Pest genutzt, im 1830 gegen Cholera. Außer die historische Forschung, die Brüder Da Pozzo haben auch die Produktionsmethode studiert: „Für einen guten Essig braucht man einen großartigen Rohstoff, eine akkurate Fermentierung und das korrekte Wahl der Methode“. Die präzise Einhaltung dieser Punkte hat erlaubt, dass der Apfelessig Ecomela alle die Befriedigungen bekommt, worauf die Brüder Da Pozzo stolz sein können.

 

Sie haben die Skeptische überredet

Es hat alles im 1989 in Pantianicco angefangen. Elisio hat die Idee gehabt, dass er alle die Äpfel aus den Bäumen in Karnien sammeln konnte. Sie hätten lang unter den Betten gedauert und die Familien durch den Winter untergestützt. Die Auswanderer haben immer die Äpfel in ihren Jacken mitgenommen, wenn sie wieder heimkehrten. Man brauchte sie für stopfen und für ein neues Art von Apfelbaum zu schaffen. Heutzutage, in einem Laboratorium des Comprensorio Montano della Carnia, sind 800 verschiedene Qualitäten davon gelagert, einige sind nicht einmal im Stammland zu finden. Elisio, der schon als Landwirt tätig und Obmann von Agricarnia war, hat in Pantianicco gehört, dass die prozentuale Abweichung beim Apfelproduktion ist um 15-20%. „Die Idee war diese Abweichung auszunutzen, um eine Ertragssteigerung des Obstgartens zu bekommen.“ Mit geringen Ausrüstungen hat gegen die Skepsis der Ungläubigen gekämpft und 600 Flaschen von einem guten Produkt gemacht. Die Brüder Da Pozzo, um ihre Technik zu verbessern, waren immer in Österreich und Welschtirol unterwegs. „Wir haben spezifische Ausrüstungen gekauft, damit haben wir die Qualität und Quantität unseres Produktes erhöht, um die Anforderung eines größeren Marktes zu erfüllen.“

Im 1993 hat Ecomela den Saft auch für Private zu produzieren angefangen, dann im 1995 die Zusammenarbeit mit der Universität Udine hat zu einem Qualitätssprung des Betriebs gebracht. Nach einem Jahr haben sie die alten verlassenen Apfelgärten durch die Sammlung der Früchte und ihre Umwandlung zu Saft wiederbelebt, auch mit der Nutzung des deformierten Obstes. Nach diesen Erfolgen und dank der Unterstützung der Uni, hat Ecomela im 1996 auch die Produktion des Apfelweines angefangen. Die ganze Produktion kommt aus den eigenen Apfelbäumen in Verzegnis (3ha neben den Betriebsstätten). Außerdem eine große Quantität von Rohstoff kommt aus den alten Apfelgärten in der Umgebung. Die Verarbeitung für dritten und größeren Betriebe dient nicht nur Karnien und Friaul, sondern auch Venetien und Emilia-Romagna.

 

Betriebsprofil

Das landwirtschaftliche Betrieb Ecomela La Carnica der Brüder Elisio und Franco Da Pozzo ist in Via Santo Stefano 11 in Verzegnis. Tel. +39 0433 468152, Fax +39 0433 469383) Email: info@ecomela.it

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